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Schluss mit den Schweigen


   Roswitha



Schluss mit den Schweigen


Ich wurde von meiner Mutter als Kind sexuell missbraucht, auch wenn ich meine Mutter vergeben konnte.

Aber gleichzeitig sehe ich,wie viel Leid und Zerstörung der sexuelle Missbrauch aus meiner Kindheit, den ich verdrängt und ausgeklammert hatte, nach den Motto: Mir ist so was nie passiert, hinterlassen hat.


Leider konnte ich früher nie darüber reden, denn ich fand keine Worte dafür. Zu groß waren mein Schmerz und mein Schamgefühl.
Ich erlebte die Hölle, aber gleichzeitig manifestierte sich Gottes Liebe und Barmherzigkeit in meinen leben. Und dafür möchte ich Jesus, meinem Herren, die Ehre geben.

Ohne Ihn wäre mein Leben den endgültigen Abgrund hinab gegangen.Der Zeitraum in dem der Missbrauch statt fand, soweit ich mich zurück erinnern kann, war von meinen fünften Lebensjahr an bis etwa zu meinen zwölften Lebensjahr.
Obwohl ich mit 13 Jahre zum Glauben fand, war mein Leben eine Berg und Talfahrt.
Wenn das Leben zu unerträglich wurde, nahm ich einen Trip (LSD)
Aber gerade in solche Situationen spürte ich  immer wieder Gottes Liebe.

Langsam sah ich , wie die Drogen anfingen, mich zu zerstören. Ich war irgendwie an einer Kreuzung im Leben angekommen.
Intuitiv wusste ich ,wenn ich weiter Drogen nehmen würde,würde mein Leben ein frühes Ende finden.

In meiner Not schrie ich zum Herrn, und Jesus erhörte mein Gebet.Es war mir möglich, ohne Drogen und Therapie ein neues Leben zu beginnen.
Inzwischen war ich 20 Jahre alt. Den Missbrauch hatte ich weiter verdrängt. In dieser Zeit lernte ich eine Ordensgemeinschaft kennen.

Von Leben dieser Schwestern  (Kleine Schwestern Jesu) war ich sehr stark beeindruckt. Es begann eine längere Freundschaft mit ihnen.
www.kleineschwesternjesu.net

Diese sollte auch mein Leben verändern. Ich hörte Gottes Ruf, ihn als Schwester in diesen Orden nach zu folgen. Mit 24 Jahren bin , ich diesen Ruf gefolgt.  
In Noviziat ( Vorbereitungszeit auf die ersten Gelübde) begannen die Wunden meiner Kindheit auf zu brechen.
Es spielten sich furchtbare Kämpfe in mir ab und ich konnte mir nicht erklären woher sie kamen.
Über den Missbrauch selber konnte ich weiterhin nicht reden.
Eine größere Wende erlebte ich 1985, da war ich immerhin 30 Jahre alt. Bei einen Seminar über innere Heilung berührte mich der heilige Geist und es war mir möglich,meiner Mutter im Namen Jesus zu vergeben.
Es war für mich ein Stück Himmel, der sich für mich auftat.
Aber es war mir immer noch unmöglich über den Missbrauch zu reden.
Im Jahre 1989 habe ich den Orden wieder verlassen. Worüber ich sehr traurig war. Eigentlich war mir bis zu diesen Zeitpunkt noch nicht klar, das meine Probleme etwas mit den Sexuelen Missbrauch zu tun hatte.
Es sollte noch einmal ein Jahrzehnt vergehen, bis mir das Ausmaß der Geschichte bewusst wurde und ich auch mal mit guten Freunden darüber sprechen konnte.

Mein Körper meldete sich, ich wurde krank . Es reichte von Gastritis bis zum Magengeschwür.
Es war sogar so arg ,dass ich einige Jahre nur Babykost vertragen konnte. Alles andere kam wieder heraus.

So war ich gezwungen,bestimmte Dinge aus meiner Kindheit noch einmal anzuschauen.


Doch ich möchte dem Herrn Jesus die Ehre geben , denn heute ist mein Magen wieder ganz hergestellt.

Jesus ist das Beste was es gibt , und er kann Leben verändern .

Der Herr lebt , er ist nicht tot, und es lohnt sich, mit ihm zu leben.

Er will Dir und mir immer wieder neu begegnen,Jesus vergibt Sünden und schenkt neues Leben. Ich bin dafür ein lebendiges Zeugnis. Mit meinen Gott springe ich über Mauern.
Durch viele schmerzhafte Umwege , habe ich erfahren, das Gott treu ist und zu seine Zusagen steht, das er auch immer wieder,neue Wege öffnet.
Ihn zu dienen und seine Liebe zu verkündigen besonders an jene Menschen die keine Hoffnung haben, ist und war mein größter Wunsch. Ich sehe heute meine Berufung wieder neu , meine Gaben und alles was mir Gott schenkt einzubringen in die Heilsarmee Gemeinde.
Der Gründer der Heilsarmee Wilhelm Booth sagte:
Solange noch Frauen weinen, wie sie es jetzt tun, will ich kämpfen; solange noch Kinder hungern wie jetzt - will ich kämpfen; solange noch eine Seele im Dunkel ist ohne das Licht Gottes, will ich kämpfen. Ich will kämpfen bis zum Ende.

Ps: Ich möchte mich bei meine Freunde bedanken,die mit Bausteine gelegt haben zu meinen Glauben. Danke Brigitte du warst der erste Mensch, an den ich sehen konnte was die Freiheit und Liebe in Jesus bedeutet.(Evg.Kirche)
Kl.Schw. Maria Walburg ich danke dir für deine Freundschaft, für deine weite ,deine klare Sicht für die wichtige Dinge.(Kath.Kirche)

Hallo Toni du warst mir ein guter Freund im Glauben, mit dir konnte  ich über das reden ,was uns wirklich bewegt mit Gott. (Heilsarmee) und die vielen anderen Freunde, die ich nicht hier erwähnen kann, weil die Liste zu lang werden würde. Einfach Danke schön.   
copyright by Roswitha

Jesus rettet  
   
Es geht mir allein um Jesus Christus  
  Ich weiß mich, mit allen Christen verbunden, die eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus haben und ihn als ihren Erlöser bekennen.

Blätter, die im Herbst von einem Baum fallen, haben verschiedene Farben, sie sind grün, rot, gelb und stammen doch von einem Baum. So gehören auch wir zu einem Herrn, nämlich zu Jesus Christus, trotz unserer Verschiedenheit, zum gleichen Haus Gottes.
 
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